Musiktheorie

begleitend zum Instrumentalunterricht

Musizieren bedeutet Sich-Mitteilen. Das Instrument spricht durch uns. Im Instrumentalunterricht werden dazu die praktischen Fähigkeiten erworben, geübt und verfeinert. Die Mitteilung soll schließlich verständlich sein und auch den Zuhörer erreichen.


Was aber steckt in der Mitteilung?

Die Musik kennt viele Sprachen. Jede gute Komposition hat ihren eigenen "Dialekt".
Manche Stücke sind gewitzt, manche Stücke sind sehr ernst. Es gibt Stücke ohne Anfang und Stücke ohne Ende. Manche kreisen um sich selbst, manche fallen tief und fliegen hoch.
Wer Musik auf diese Weise zu lesen lernt, dem öffnen sich Augen und Ohren für das, was zwischen den Noten ist. Wir gehen dann selbstbewusst mit der Musik um, die wir spielen.
Wir können uns etwas vornehmen, einen Plan aushecken, um das mitzuteilen, was wir in der Musik gefunden haben.
Ein begleitender Musiktheorie-Kurs kann die Eigeniniative des Musikschülers fördern.


Der Schüler baut ein musikalisches Verständnis auf, dass ihn langfristig zur Mündigkeit im selbstständigen Umgang mit Musik bringt. Sie ist die Vorbedingung künstlerischer Reife.
Im Musiktheorie-Kurs lernen die Schüler bewährte musikalische Formen kennen, grundsätzliche Aspekte der Harmonielehre und des Kontrapunktes sowie relevante musikgeschichtliche Hintergründe. In den Kurs bringen die Musikschüler Stücke mit, an denen sie gerade üben. Gern arbeiten wir auch an eigenen kompositorischen Versuchen.
Wir werden die Stücke dort exemplarisch im Hinblick auf allgemeine Erkenntnisse besprechen.